…von Roddy Doyle: Das erste einer Reihe von Büchern über die Familie Mack und ihren Hund Rover. Die eigentlichen Helden sind die Gigglers – kleine, fast unsichtbare Wesen, die ungerecht behandelte Kinder an den Erwachsenen rächen. Häufig geschieht das, indem den betroffenen Erwachsenen ein Hundehaufen so in den Weg gelegt wird, dass sie hineintreten. (Den Haufen liefert Rover, gegen Bezahlung – ein einträgliches Geschäft.)
Diesmal ist Mr. Mack dran, Kekstester in einer Keksfabrik. Aber eigentlich war es nur ein Missverständnis, und so rasen Rover, die Giggler und die Kinder durch das Buch, um Mr Mack vor einem grausamen Schicksal zu bewahren. Am Ende des dritten Kapitels ist er noch einen Schritt entfernt, und Kapitel für Kapitel nähert sich sein Fuß mehr und mehr dem Hundehaufen.
Gelesen mit einer 6. Klasse, eine Kollegin auch mal im Leistungskurs. Kam gut an. Das Buch ist skurill, sehr auktorial erzählt, so dass man schon ein bisschen was zum “narrator“ herausholen kann. Die Kapitelüberschriften sind albern; das Buch endet mit einer Liste von (nicht ernst zu nehmenden) “messages“, wie sie zu einem Buch gehören, da kann man mit den Schülern noch welche hinzufügen. Sehr viel habe ich sonst nicht herausgeholt aus dem Buch, aber es ist eine Originallektüre, die man schon so früh lesen kann. Und man kann einen Hundehaufen an die Tafel zeichnen und die Wörter poo, pile und peak erklären, die auf den ersten Seiten erscheinen.
(Amazon)
Tags: children, Oberstufe, Unterstufe

Juni 17, 2008 um 12:58
Ich lese dieses Buch gerade mit einer 8. Klasse, und der höhere Blödsinn kommt erstaunlich gut an. Die kurzen Kapitel eigenen sich sehr gut zur Übung der Aussprache, da die Schüler große Gaudi dabei haben, die witzige Sprache nachzuempfinden.
Auch eine Hausaufgabe, bei der ein Hundehaufen gemalt und die Missetaten der Eltern, die diese in der letzten Woche begangen hatten, wurde gerne gemacht. Jetzt ist die Klasse erst mal im Wanderlager – sie haben den Auftrag, ein Kurztagebuch in Form von Giggler-artigen Kapitelüberschriften zu erstellen.
Juni 18, 2008 um 7:00
Es gibt Fortsetzungen dazu und auch ein Audiobook. Letzteres hat mich daran erinnert, „Giggler“ dreisilbig auszusprechen. Das viersilbige „gigglingly“ ist besonders lustig.