ist eine Kurzgeschichte von Dorothy Parker, geht bequem auf zwei Seiten. Sie ist größtenteils personal erzählt, fast alle Charakterisierung geschieht durch wörtliche Rede. Am meisten redet eine (namenlose) Frau, die auf einer schicken Party dem Gastgeber und anderen ständig erzählt, wie toll es ist, dass auch ein Schwarzer auf der Party ist, ein erfolgreicher Musiker. Durch ihre Äußerung entlarvt sie sich als rassistisch, durch ihre mannerisms geht sie dem Leser ebenso auf die Nerven wie dem Gastgeber; wenn sie zum schwarzen Ehrengast spricht, verändert sich ihre Sprache deutlich. Schöne kleine Geschichte, mit der man Erzählperspektive und Charakterisierung üben kann.
(Herr Rau)
Tags: racism, short story

September 14, 2008 um 9:07
In welcher Kurzgeschichtensammlung wurde diese Geschichte denn veröffentlicht?
September 15, 2008 um 4:32
Ich habe den Text aus einem alten Band „The Best of Dorothy Parker“ (Methuen), sie ist auch in „The Portable Dorothy Parker“(Viking Portable Library) und wohl in vielen weiteren Parker-Anthologien. Eine kostenlose Audiodatei zum Herunterladen gibt es bei Salon.com, lesen (aber nicht kopieren) kann man die ganze Geschichte über diesen Fundort bei der Google-Buchsuche.