Dead Poets Society

… ist ein „Buch zum Film“ von N.H. Kleinbaum.

Kurzbeschreibung:

Ein neues Schuljahr beginnt in der altehrwürdigen Welton Academy, einem Internat für Jungen. Todd Anderson und seine Freunde sind fasziniert von ihrem neuen Englischlehrer John Keating mit seinen unkonventionellen Ansichten und Unterrichtsmethoden.

Er ermuntert die Jungen, Klischees zu vermeiden und die Dinge mit anderen Augen zu betrachten. Von seiner Begeisterung angesteckt, erwecken die Jungen den Club der toten Dichter wieder zum Leben. Doch wie lange können sie sich den Konventionen der Schule entziehen?

Der Roman basiert auf dem gleichnamigen Film mit Robin Williams in der Rolle des John Keating.

Ich habe das Buch mit einer elften Klasse gelesen, was sprachlich fast zu einfach war. Mit 112 Seiten in der annotierten Klett-Ausgabe ist der Roman recht kurz. Es fehlt an vielen Stellen inhaltliche und auch sprachliche Tiefe.

Ich persönlich würde das Buch nicht mehr zur (alleinigen) Lektüre vorschlagen, sondern eher den Film ausgiebig behandeln, der meines Erachtens mehr hergibt. Es wäre aber denkbar, die strukturellen und (leichten) inhaltlichen Unterschiede zwischen Buch und Film zu thematisieren. Zum Film gibt es ausführliches Material zur Filmanalyse.

Dead Poets Society

ak

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4 Kommentare zu „Dead Poets Society

  1. > Es fehlt an vielen Stellen inhaltliche und auch sprachliche Tiefe

    Das ist eine sehr noble Formulierung. DPS als Buch ist für mich DAS klassische Beispiel, dass das Medium Buch nicht immer automatisch „besser“ oder „wertvoller“ ist, als das Medium Film. Viele großartige Filmszenen (gedichtrezitierend vor Sonnenuntergang Fußbälle rumschießen, auf die Bänke steigen etc.) sind im Buch einfach nur unbeholfen und SCHLECHT. Sehr lohnend ist der Vergleich von Buch und Film!

  2. A propos Fußballschießen: Jochen, hast du als Sportlehrer das je mit deinen Schülern gemacht? Ich mag den Film eigentlich nicht besonders, aber diese Szene ist es fast wert. Ich würde so etwas immer gerne mal am Tag der Offenen Tür anbieten – die Verbindung von Fußball und Poesie ist für mich sehr einleuchtend.

  3. > die Verbindung von Fußball und Poesie ist für mich sehr einleuchtend.

    Äh, ich vermisse ein ironisierendes Smiley. Meinst du das wirklich ernst? Das Schöne an der Szene ist doch, dass sie im Film wunderbar „funktioniert“, dass man aber, sobald man darüber nachdenkt, draufkommt, dass das eigentlich ein totaler Schmarrn ist, was die Kerle da machen. Schießen die eigentlich auf ein TOR? Weiß ich im Moment gar nicht. Wenn ich mich recht erinnere, bolzen sie nur völlig sinnlos in der Gegend rum.

  4. > Ich persönlich würde das Buch nicht mehr zur (alleinigen) Lektüre vorschlagen

    Ich würde noch einen Schritt weitergehen und das „Buch“ überhaupt nicht verwenden. Es gehört zu den sehr wenigen Büchern, die ich (als „Leseratte“) nicht ertragen konnte und nicht zu Ende gelesen habe. Der Film war nun einmal zuerst da: So wie „der Film zum Buch“ meist enttäuschend ausfällt, fällt auch hier „das Buch zum Film“ katastrophal aus! (Ähnliches findet sich übrigens ebenso bei „Bend it like Beckham“, aber das ist ein anderes Thema).

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