Arrangement in Black and White

ist eine Kurzgeschichte von Dorothy Parker, geht bequem auf zwei Seiten. Sie ist größtenteils personal erzählt, fast alle Charakterisierung geschieht durch wörtliche Rede. Am meisten redet eine (namenlose) Frau, die auf einer schicken Party dem Gastgeber und anderen ständig erzählt, wie toll es ist, dass auch ein Schwarzer auf der Party ist, ein erfolgreicher Musiker. Durch ihre Äußerung entlarvt sie sich als rassistisch, durch ihre mannerisms geht sie dem Leser ebenso auf die Nerven wie dem Gastgeber; wenn sie zum schwarzen Ehrengast spricht, verändert sich ihre Sprache deutlich. Schöne kleine Geschichte, mit der man Erzählperspektive und Charakterisierung üben kann.

(Herr Rau)

The Martian Chronicles

…von Ray Bradbury ist 1950 erschienen und ein Science-Fiction-Roman. Tatsächlich besteht das Buch allerdings aus einem guten Dutzend einzelner Kurzgeschichten, die zum Teil separat geschrieben wurden. Verbunden sind diese Geschichten durch weitere kurze Vignetten. Dass das ganze dennoch als Roman bezeichnet wird, liegt an den vielen Verbindungen zwischen den Geschichten. Personen tauchen wieder auf, Themen und Motive wiederholen sich.

Das Buch beschreibt – allerdings auf poetische, nicht wissenschaftlich-realistische – Weise die Besiedlung des Planeten Mars durch die Erde, das Verschwinden der Ureinwohner, die wachsende Bürokratie und Zensur auf der Erde, und schließlich die Rückkehr der Menschen zur Erde und deren Untergang. Nur wenige bleiben auf dem Mars zurück, um dort zu den neuen Marsianern zu werden.

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Through the Tunnel

… ist eine schöne „story of initiation“ von Doris Lessing:

Jerry, a young English boy, and his mother are vacationing at a beach they have come to many times in years past. Though the beach’s location is not given, it is implied to be in a country that is foreign to them both. Each tries to please the other and not to impose too many demands. The mother, who is a widow, is “determined to be neither possessive nor lacking in devotion,” and Jerry, in turn, acts from an “unfailing impulse of contrition — a sort of chivalry.” Through the Tunnel weiterlesen

The Catcher in the Rye

… von J. D. Salinger ist inzwischen zwar ein gut abgehangenes Stück Literatur (publ. 1951) – aber immer noch wirkungsvoll. Ich habe den Roman mehrfach in Leistungskursen gelesen.

Since his debut in 1951 as The Catcher in the Rye, Holden Caulfield has been synonymous with „cynical adolescent.“ Holden narrates the story of a couple of days in his sixteen-year-old life, just after he’s been expelled from prep school, in a slang that sounds edgy even today and keeps this novel on banned book lists. It begins, The Catcher in the Rye weiterlesen